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09.09.21 Pflege der Seite "Startseite"


24.07.2021 Jahreshauptversammlung der Jahre 2019 und 2020

Wie bereits auf der Startseite beschrieben gab es auf Grund der Corona-Zwangspause und dem daraus resultierenden Ausfall der Jahreshauptversammlung 2020 vieles aufzuarbeiten.

Es würde zu weit führen hierüber in allen Einzelheiten zu berichten, deshalb möchten wir hier nur über die wichtigsten Punkte Auskunft geben.

Im Vorfeld wurde bereits die Kasse für die Jahre 2019 und 2020 geprüft. Hier gab es, wie immer, keinerlei Beanstandungen, was wieder einmal für die hervorragende Arbeit des MBC-Schatzmeisters B.Riemenschneider spricht.

Leider stellte der Kassenwart sein Amt jedoch nach 20jähriger, ununterbrochener Tätigkeit in diesem für den Verein existentiell wichtigen Ressort, zur Verfügung. Deshalb konnte der Vorstand nicht, wie sonst üblich, "en bloc" wiedergewählt werden, sondern die einzelnen Vorstandsposten mussten einzeln gewählt werden. Dadurch ergab sich auch beim Amt des 2.Vorsitzenden eine Veränderung, da der bisherige 2.Vorsitzende auf Grund seines Wohnortwechsels nicht mehr, wie bisher zur Verfügung stehen kann.

Unter der Rubrik "Über uns" sind die aktuellen Vorstandsmitglieder benannt.

Auch der Jugendleiter wurde neu gewählt, dieses Amt übt zukünftig Klaus Raabe aus.

Der wiedergewählte 1.Vorsitzende Peter Göllner dankte dem Kassenwart für 20 Jahre treue Vorstandsarbeit und überreichte ihm für diese Arbeit ein sehr persönliches kleines Präsent als "Dankeschön".

Auch für den bisherigen 2.Vorsitzenden Christian Winkler, der dieses Amt ebenfalls 20 Jahre innehatte, wird ein kleines Präsent vorbereitet, welches ihm in Kürze überreicht wird.

Außerdem wurden die Mitglieder B.Riemenschneider, C.Winkler, J.Riemenschneider, und T.Baumbach mit einer Urkunde für ihre langjährige MBC-Mitgliedschaft geehrt.

Zum Schluß sei noch auf einige wichtige Entscheidungen hingewiesen, die ebenfalls besprochen wurden:

  • es wird auf Grund der unsicheren Corona-Lage auch in 2021 keine Modellbau-Ausstellung geben. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber es ist derzeit völlig unklar, wie die diesbezügliche Lage im Herbst 2021 sein wird
  • das MBC-Sommerfest fällt in diesem Jahr aus gleichem Grund aus
  • der unten aufgeführte Workshop "Modellbahn-Digitalisierung" wird durchgeführt und wahrscheinlich  Ende August stattfinden.


Zum Schluss noch einige Fotos von der Versammlung.

  • JHV 24.07.2021 1
  • JHV 24.07.2021 2
  • JHV 24.07.2021 3
  • JHV 24.07.2021 4
  • JHV 24.07.2021 5
  • JHV 24.07.2021 6


10.07.2021 Geplanter Workshop "Digitalisierung"

Wie schon auf der Startseite angedeutet, wollen wir statt des geplanten Workshops über das Thema "Beleuchtungssteuerung per µ-Controller" einen anderen Workshop vorziehen.

Viele Diskussionen der vergangenen Wochen haben uns zu der Überzeugung gebracht, dass ein anderes Thema für einen Workshop von weitaus größerem Interesse ist, als das Thema "Beleuchtung". Gemeint ist das sehr umfangreiche Thema "Digitalisierung von Modellbahnen".

In diesem Workshop wollen wir folgende Bereiche mit den Teilnehmern bearbeiten:

  • Voraussetzungen beim Umbau einer analogen Anlage zu einer digital gesteuerten
  • Unterschiede der Digital-Systeme MM, DCC, MFX etc.
  • Digital fahren und digital schalten
  • Einsatz von PC-Steuerungen bei digitalen Anlagen
  • Einbau von Digital-Decodern in analoge Lokomotiven
  • weitere Themen

Wie man aus dieser Aufstellung ersehen kann, ist das Thema ziemlich umfangreich, so dass zur Bearbeitung wahrscheinlich mehrere Workshop-Tage notwendig sind.

Sicher ist, dass dieser Workshop öffentlich sein wird, so dass auch interessierte Nicht-Mitglieder hieran teilnehmen können.


Einzelheiten hierzu werden wir kurzfristig besprechen und dann veröffentlichen.


28.05.2021 Umbau von digitalen Lokomotiven

Heute wollen wir uns mit einem nicht ganz alltäglichen Thema befassen, nämlich dem Einbau von sogenannten PowerPacks in digitale Lokomotiven.

Was sind PowerPacks und wozu dienen diese?

Nahezu jeder Modelleisenbahner kennt das Problem, es heißt SCHMUTZ. Eine Modellbahn-Anlage kann noch so sorgfältig gebaut und gewartet sein, früher oder später haben fast alle Loks irgendwann und irgendwo Probleme mit der Stromabnahme. Das führt dann dazu, dass die Loks wegen verschmutzter Schienen stehen bleiben.

Meistens sind es nur sehr kurze Unterbrechungen, aber wenn eine Lok beim Rangieren oder im BW langsam fährt, reicht dies oftmals schon ausund die Lok muss per Hand etwas geschoben werden. Grundsätzlich gibt es hier, neben dem permanenten Reinigen der Schienen, 2 gebräuchliche technische Lösungen um dieses Problem zu minimieren:

  • die Lok kann mit einem Stützkondensator versehen werden
  • die Lok erhält ein PowerPack

Das Problem der Stützkondensatoren, sogenannten Elkos (Elektrolyt-Kondensatoren) ist, dass man mindestens eine Kapazität von 2000µF haben muss, damit überhaupt eine kleine Verbesserung eintritt, ein derartiger Elko hat dann aber schon Abmessungen, die den Einbau nur noch in Loks zulassen, die entsprechenden Platz haben.

Wesentlich wirkungsvoller sind die heute erhältlichen PowerPacks, die aber, und das wollen wir hier nicht verschweigen, nicht ganz billig sind. Die von uns eingesetzten Exemplare stammen von der Fa. Train-O-Matic aus Rumänien und kosten ca. EUR20,-/Stck. Ein vergleichbares Exemplar von deutschen Herstellern kostet weit über EUR30,-/Stck.

Der Vorteil dieser PowerPacks ist, das ihre Speicherkapazität um den Faktor 500 größer als die eines 2000µF Elkos ist. Derartige Bausteine können eine Lok dann schon bis zu 2Sekunden mit Spannung versorgen, was für nahezu alle Unterbrechungen ausreichend ist.

Eine wichtige Anmerkung sei hier noch angebracht: die Modellbahner, die noch mit stromlosen Abschnitten z.B. vor Signalen arbeiten müssen die Zeit der Überbrückung im Decoder etwas kürzer einstellen, da die Lok sonst eventuell den stromlosen Abschnitt überfährt.

Nun kommen wir zum eigentlichen Umbau. Wir wollen diesen hier an Hand von 2 ganz unterschiedlichen Loks beschreiben, nämlich einer Märklin BR103, die Platz "en masse" hat, und einer Märklin BR260, die innen so beengt ist, dass wir beim Einbau schon "in die Trickkiste greifen müssen".

Wenn man die BR103 öffnet, sieht man sofort, dass es überhaupt keine Platzprobleme gibt. Wir haben diesen Umbau gleich genutzt, um die bisherigen Glühbirnen gegen LED´s auszutauschen. Die LED´s stammen aus preiswerten LED-Stripes mit einer Farbtemperatur von 4500Kelvin. Vorn und hinten kommen jeweils 3Stck. zum Einsatz. Diese werden parallel geschaltet und mit einem 6,8K Ohm Vorwiderstand versehen. Die Maschinenraumbeleuchtung erhält eine einzelne LED mit einem 10K Ohm Vorwiderstand. Da die Lichtausgänge moderner Decoder gedimmt werden können, kann hiermit die Helligkeit auch später noch angepasst werden.

Dann wird das PowerPack mit 3Kabeln am Decoder, in unserem Fall einem ESU Lokpilot V4, angeschlossen. Das Anlöten dieser 3 Kabel ist etwas "fummelig", da die Lötpads am Decoder relativ klein sind. Da sich diese Pads außerdem unter dem Schrumpfschlauch, der den Decoder umhüllt, befinden, muss dieser im Bereich der Lötpads vorher mit einem scharfen Messer vorsichtig entfernt werden.

Zum Schluß haben wir das PowerPack (hier blau eingekreist) noch mit etwas Heißkleber auf dem Lokchassis fixiert. Damit ist der Umbau bereits beendet.


Deutlich aufwendiger ist der Umbau der BR260. Das Hauptproblem bei diesem Modell ist, dass diese Lok relativ leicht ist und deshalb mit einem zusätzlichen Bleigewicht versehen werden musste. Deshalb reicht der noch vorhandene Platz nicht aus, um das PowerPack "in einem Stück" unterzubringen.

Wir haben deshalb den Schrumpfschlauch, der das PowerPack umhüllt und isoliert, aufgeschnitten und entfernt, sodann den Kondensator vom PowerPack abgelötet. Das Foto zeigt die Platine des PowerPacks und den bereits ausgebauten Kondensator. Dieser wird nun mit 2 Kabeln versehen und zwischen dem Bleigewicht und der vorderen Lampe mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Vorher wurde das Bleigewicht um 5mm gekürzt. Die PowerPack Platine wird auf dem Motor im Bereich der Heckscheibe des Fahrstandes mit Klebeband fixiert.

Achtung: da die Platine nun "nackt" ist (ohne Schrumpfschlauch) muss diese sorgfältig mit Isolierband umhüllt werden, so dass keine spannungsführenden Bauteile das Lokchassis berühren können. Vorher werden die Kabel, die nun den Kondensator mit der Platine verbinden, angelötet. Hierbei muss auf die richtige Polung des Kondensators geachtet werden, da dieser sich im Falle der  Verpolung nach kurzer Zeit mit einem lauten Knall "verabschiedet" und dabei erheblichen "Flurschaden" anrichten kann. Wie schon bei der BR103 beschrieben, werden nun die 3 Kabel des PowerPacks noch am Decoder angelötet.

Dann erfolgt vorsichtig ein erster Test. Dieser wird von mir immer mit einem regelbaren Gleichspannungsnetzteil durchgeführt. Nahezu alle modernen Decoder sind werkseitig so konfiguriert, dass diese neben dem Digitalbetrieb auch das analoge Fahren mit Wechsel- und Gleichspannung erlauben. Wenn die Lok über Krokodilklemmen mit dem Netzteil verbunden ist, wird die Spannung langsam erhöht, dabei muss man das Amperemeter genau beobachten. Im Bereich von ca. 6V sollte die Stromaufnahme langsam zunehmen und der Antriebsmotor zu laufen beginnen. Die Stromaufnahme sollte aber nicht viel mehr als max. 0,4 - 0,5A betragen, sonst könnte es sein, dass sich ein Fehler eingeschlichen hat und ein Kurzschluß vorliegt.

Bei modernen Netzgeräten, die in Online-Shops schon für ca. 45,-EUR erhält sind kann man die Stromaufnahme mit einem Regler begrenzen, dann kann nicht mehr als z.B. 0,5A fließen.

Wenn auch dieser Test erfolgreich war kann die Lok auf´s Gleis gestellt werden und ein erster Test im Digitalbetrieb erfolgen. Ist auch dieser erfolgreich muss zum Schluß nur noch per CV eingestellt werden, wie lange die die Überbrückung dauern soll (stromlose Signalstrecke).

Nun ist die Lok bereit und lässt sich zukünftig durch verschmutzte Stellen kaum noch "aus der Ruhe bringen.

Wir wünschen viel Erfolg beim Nachbau.




18.04.2021 Der MBC hat wieder "Zuwachs" bekommen

Der MBC Münden e.V. freut sich, wieder einmal ein neues Vereinsmitglied in seinen Reihen begrüßen zu dürfen.

Es handelt sich um Herrn Thorsten Stadler aus Hann. Münden. Er fand den Weg zum MBC, wie so viele in jüngerer Vergangenheit, über die Homepage des Vereins.

Thorsten Stadler besitzt eine große H0 3L Anlage, die zwar digital arbeitet, jedoch noch konventionell, also ohne PC, gesteuert wird. Sein Wunsch ist, diese Anlage zukünftig per PC steuern zu können.

Nach der ersten Kontaktaufnahme fanden Besuche von verschiedenen MBC Mitgliedern im Hause Stadler statt. Bei den Gesprächen kristallisierte sich bald heraus, dass es nicht nur um die Steuerung geht, sondern im Prinzip die bestehende Anlage komplett umgebaut und erweitert werden soll.

Insbesondere das MBC Mitglied Burkhard Neubauer war hier wieder einmal gefragt, ist er doch im MBC der Spezialist für Gleispläne und Signale. So wurde bereits ein Gleisplan entworfen, an dem aber noch Änderungen vorgenommen werden sollen.

Wir werden weiter berichten.


02.01.2021 Verkauf einer großen Zugsammlung

Mitte Oktober wurde ein MBC Mitglied telefonisch von einer älteren Dame kontaktiert. Deren Bruder war vor 6Jahren verstorben, und Sie wollte nun dessen Modelleisenbahn der Spurweite N verkaufen. Die Dame wollte den Verkauf aber aus guten Gründen nicht öffentlich machen, z.B. per Presse.

Ein Mitglied des MBC vereinbarte einen Termin und sah sich die Anlage vor Ort an. Es handelte sich um eine sehr große Spur N-Anlage mit ca. 80Zügen, von der analogen BR80 bis zum digitalen TGV mit Sound.

Nach Rückkehr wurde die Thematik bei einem der Vereinstreffen im MBC besprochen. 2 Mitglieder erklärten sich bereit, die doch sehr zeitaufwendige Aktion zu übernehmen, und so wurden bei einem erneuten Besuch Ende Oktober die ersten Züge, Loks, Digitalzentralen etc. mitgenommen. 

Von Anfang an bestand zur Verkäuferin ein extrem vertrauensvoller Kontakt und es wurde beschlossen, die Züge und Loks hinsichtlich Funktionsfähigkeit etc. zu prüfen und dann über das Portal Ebay zu verkaufen.

Man muss schon festhalten, dass der Zeitaufwand für die Verkaufs-Vorbereitungen sehr groß war. Teilweise waren die Antriebe verharzt, z.T mussten Decoder und andere Ersatzteile beschafft und eingebaut werden, teilweise wurde sogar "aus 2Loks eine gemacht". Auch der Aufwand für das Fotografieren, Einstellen bei Ebay, Verpacken, Verschicken etc. war angesichts der großen Anzahl beträchtlich.

Hinsichtlich der Verkaufserlöse wurde mit der Verkäuferin vereinbart, dass diese 2/3 des Erlöses erhält und der MBC 1/3, natürlich nach Abzug der Ebay-Gebühren, Kosten für Paypal, Verpackung etc.

Bei dieser Aktion kam uns auch Covid19 zu Hilfe, denn von Anfang an herrschte bei den Auktionen ein enormes Interesse und es wurden durchgängig sehr gute Preise erzielt. Es gab keine einzige Auktion, bei der ein Artikel 2 Mal eingestellt werden musste, weil er bei der ersten Auktion nicht verkauft wurde. Dies ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass viele Käufer keine Reisen etc. unternehmen konnten und so die finanziellen Mittel für das Modellbau-Material hatten und auch ausgaben.

Nun nähert sich die Aktion ihrem Ende, die letzten Züge werden wir wahrscheinlich noch im Januar verkaufen.

Sowohl für die Verkäuferin als auch für den MBC hat sich die Angelegenheit in jeder Beziehung gelohnt, für den MBC ist hierdurch ein Anteil in 4stelliger Höhe zusammengekommen.

Bei der Verkäuferin möchten wir uns auch auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken, denn Sie hat uns stets vertraut und niemals über irgendetwas Buch geführt.

Dieses ist ein gutes Beispiel dafür, dass solche Aktionen für alle Seiten erfolgreich sind, wenn Sie mit "Herzblut" und Engagement z.B durch einen Verein durchgeführt werden.



Unser Ausflug zu den Harzer Schmalspurbahnen

Um es gleich vorweg zu nehmen: diese Fahrt war sicherlich das Highlight des Jahres 2019.

Doch der Reihe nach:

schon während der diesjährigen Mitgliederversammlung im Frühjahr keimte die Idee auf, eine Reise in den Harz zu den HSB (Harzer Schmalspurbahnen) zu unternehmen. Unser Mitglied Felix Gentzen hatte hier Kontakte und erklärte sich bereit, einen derartigen Ausflug zu organisieren.

Es sollte aber nicht nur ein normaler Ausflug werden, sondern es sollte nach Möglichkeit eine Führung durch das AW (Ausbesserungswerk) der HSB Bestandteil der Fahrt sein.

Dies warf die ersten Probleme auf, denn derartige Führungen bieten die HSB jeweils nur jeweils Freitags um 14:00 an.

Dennoch wurde beschlossen, diese Fahrt stattfinden zu lassen. Bei einer Doodle-Abfrage per Internet meldeten sich 10 Mitglieder für diese Fahrt an, die dann schließlich am 27.09.2019 stattfand.

Die Fahrt führte mit dem PKW in Fahrgemeinschaften nach 3 Annen Hohne. hier konnten wir einen Dampflok bespannten Zug zum Brocken bei der Ankunft beobachten. Gleichzeitig konnte man feststellen, dass Dampfloks doch auch "empfindliche Diven" sein können. Die ursprüngliche Lok musste abgekuppelt werden, weil der Gleitschuh am Kreuzkopf offenbar zu eng eingestellt war und die Gleitbahn des Kreuzkopfes deshalb heiß lief. Aus Wernigerode musste deshalb eine Ersatzlok angefordert werden.

Dann bestiegen wir einen Triebwagen zum Bahnhof Wernigerode Westerntor. War das Wetter anfangs doch eher "bescheiden" mit viel Regen, so ließ dieser gegen Mittag nach und dann ließ sich sogar die Sonne blicken, die Fotos zeigen dies.

In kleinen Gruppen wurde die Stadt Wernigerode erkundet und zu Mittag gegessen. Dann ging es zu Fuß zurück zum Bahnhof Westerntor wo sich das AW (Ausbesserungswerk) der HSB befindet.

Die Führung erfolgte durch einen ehemaligen HSB-Mitarbeiter, der 35 Jahre im AW gearbeitet hat und der ein exzellenter Kenner aller Internas der HSB, nicht nur der technischen, war. Erfreulicherweise gibt es für diese Führungen keinen festen Zeitrahmen, nur der Start jeweils um 14:00 Uhr steht fest. Ansonsten haben die Führungen ein "Open End", und dauern so lange wie die Teilnehmer möchten und wie es sich durch die gestellten Fragen ergibt. So war diese Führung super interessant und der HSB-Führer blieb auch nicht eine einzige Antwort schuldig.

Nach Abschluß der Führung gingen wir zu Fuß zum Hauptbahnhof Wernigerode, wo sich das Betriebswerk und die Wagenhalle der HSB befindet. Von hier aus ging es dann um ca. 16:30 Uhr, nun mit einem Dampflok bespannten Zug, zurück nach 3 Annen Hohne, wo wir gegen 17:00 Uhr wieder eintrafen.

Resümierend bleibt nur zu sagen, dass es ein toller Tag war. Der einzige Wermutstropfen war die Tatsache, das wegen des Freitags nicht alle Mitglieder teilnehmen konnten, die dies gerne getan hätten, weil es für viele ein normaler Arbeitstag war.

Unser besonderer Dank geht auch an dieser Stelle nochmals an unser Mitglied Felix Gentzen, der diesen Tag perfekt geplant hat. Insbesondere war es toll, dass er den Zeitplan sehr großzügig gesteckt hatte, so dass zu keinem Zeitpunkt irgendwie Hektik aufkam, sondern dass immer viel Zeit blieb um alles anzusehen, zu fotografieren etc.

Für Felix Gentzen ergibt sich allerdings eine Schwierigkeit, und zwar dass er nun schon gebeten wurde, für 2020 etwas Ähnliches zu planen - der Fluch der guten Tat.

Die Fotos geben auch denen, die nicht teilnehmen konnten einen kleinen Eindruck.